In den vergangenen Jahren wurden von den Mitarbeitern der "Euthanasie"-Gedenkstätten in Hartheim (Oberösterreich) und Pirna-Sonnenstein (Sachsen) systematisch die Namen von Opfern der "Aktion T4" erhoben. Ziel beider Gedenkstätten ist jeweils die Erstellung eines "Buches der Opfer", in dem möglichst alle Ermordeten genannt werden, um diesen Namen und Identität wiederzugegeben und den Angehörigen die Möglichkeit zur Trauer bzw. zum Gedenken zu bieten.